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Neuigkeiten


Game News  SQUAD – DER STANDALONE-NACHFOLGER ZU PROJECT REALITY
Squad soll der inoffizielle Nachfolger zur bekannten Battlefield-Mod Project Reality werden und taktisches und teamorientiertes Gameplay bieten.

Die beliebte BF2-Mod Project Reality bekommt einen kommerziellen Standalone-Nachfolger mit dem Namen “Squad”. Ein Team, das zum großen Teil aus bekannten Entwicklern der ursprünglichen Project Reality Mod besteht, will einen würdigen Nachfolger für den in die Jahre gekommenen Taktikshooter erstellen und diesen kommerziell vertreiben.

Um den Limitationen der knapp 10 Jahre alten Battlefield 2 Engine zu entkommen, wird bei Squad die Unreal Engine 4 zum Einsatz kommen. Bis vor kurzem wurde das Projekt im Geheimen entwickelt, und die Entwickler haben bereits große Fortschritte gemacht:

Ein funktionierender Prototyp, der bereits eine Serverarchitektur, VOIP-Unterstützung, Charaktermodelle und eine Waffenengine bietet, soll bald als erste kostenlose Demo erscheinen. Zusammen mit dieser Demo soll auch die Kickstarter-Kampagne des Projektes starten, mit der das Team ihr Projekt schlussendlich realisieren und in ein kommerzielles Produkt verwandeln will. Ziel ist laut Project Manager Sniperdog ein “taktisches Militärspiel, das von Grund auf als kooperativer Shooter aufgebaut ist, in dem ein hohes Maß an Teamplay und Kommunikation unterstützt wird”, aber auch notwendig ist um das Spiel zu meistern.

Alle Informationen zu dem Projekt findet ihr im offiziellen Squad-Thread im Project Reality-Forum. Wer sich vom bisherigen Fortschritt des Teams überzeugen will, kann sich hier ein Match aus der frühen Pre-Alpha ansehen:




Links: • Scene-Gamers.de
geschrieben von [WaKn]dukatenprinz - 12.10.2014 - 16:16
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Herr der Ringe Online  Der Herr der Ringe Online: Update 15 ab heute auf dem Test-Server
Der Beta-Test zu Update 15 für Turbines Fantasy-MMO Der Herr der Ringe Online beginnt heute auf dem Test-Server Bullroarer. Wie Exectutive Producer Aaron Campbell bekannt gibt, fehlt dem Update noch der nötige Feinschliff und die Entwickler sind dankbar für euer Feedback.


Der Herr der Ringe Online Executive Producer Aaron "Rowan" Campbell hat sich kürzlich im offiziellen Forum zu Update 15 zu Wort gemeldet. Dieses kommt heute nämlich zum Betatest auf den Server Bullroarer. Campbell weist deutlich darauf hin, dass die neuen Inhalte noch einige Macken haben und der Nachbesserung bedürfen - dies funktioniert aber immer besser, wenn man etwas Feedback aus der Community hat.

Falls ihr das Teil gern selbst mal anspielen möchtet, erwarten euch spannende neue Inhalte und Features. So könnt ihr beispielsweise die neue Klasse, die Beorninger, ausprobieren. Helden dieser Klasse stammen zufällig von Grimbeorn und Beorn höchstselbst ab und sind darum Pelzwechsler (Skin-Changers), die sich im Kampf in Bären verwandeln können. Außerdem führen euch eure neuen Abenteuer nach Gondor zur belagerten Stadt Pelargir, Heimat der Flotte Gondors.

In der neuen epischen Schlacht infiltriert ihr Pelargir und räumt den Weg frei für Aragorn und die Armee der Toten. Statt einfach nur Schlüsselpositionen zu verteidigen, geht ihr diesmal voll in die Offensive. Das Update für legendäre Items ist derweil noch nicht so weit und wird bis zur Erscheinung von Update 16 verschoben. Zudem wurden für 2015 Abenteuer in der Stadt Osgiliath angekündigt, welche von Saurons Armee überrannt wurde. Außerdem werdet ihr an der Belagerung von Minas Tirith, der Stadt der Könige teilnehmen
Links: • buffed.de
geschrieben von [WaKn]dukatenprinz - 10.10.2014 - 16:54
keine Kommentare


Game News  Thinking with Time Machine [Portal2 Mod]
Auf Steam könnt ihr jetzt die Mod Thinking with Time Machine für Portal 2 Gratis runterladen smiling
Das gute daran ist das man seid den letzten Update nicht mal mehr Portal 2 besitzen muss um es Spielen zu können!

Also quasi eine Standalone für Umsonst - Ich habe mir das Spiel schon angeschaut und finds Klasse für jeden Portal Fan ein Muss!






Hier geht es direkt zum Download >>>KLICK<<<
Links: n/a
geschrieben von [WaKn]dukatenprinz - 20.09.2014 - 10:44
keine Kommentare


Warriors of A Knightly Nation  Vor einem Jahr
Genau vor einem Jahr war es soweit. Unser Dukatenprinz meinte, Geburtstag haben zu müssen. Aufgrund dieser einen Tatsache gehen wir nun mal davon aus, dass dies in diesem Jahr wohl wieder so sein wird.

Happy dukatenprinz, lieber Geburtstag!

Lass dich Feiern!

Wir wünschen dir alles Gute und viel Bier crazy
Links: n/a
geschrieben von [WaKn]Darknezz - 18.09.2014 - 15:29
[1] Kommentar, letzter von [WaKn]dukatenprinz - 18.09.2014 - 16:48


Game News  Mordors Schatten Kurzfilm
Schon in rund zwei Wochen erscheint Mittelerde: Mordors Schatten für Xbox One, Playstation 4 und PC. Gar nicht mehr lange hin - und deshalb haben die Entwickler jetzt als Marketing-Maßnahme einen recht eindrucksvollen Live-Action-Kurzfilm veröffentlicht, der den Spielern Lust auf den Titel machen soll. Das könnte durchaus gelingen, doch seht einfach selbst:

Links: • Quelle: xbox-newz.de
geschrieben von [WaKn]dukatenprinz - 16.09.2014 - 16:51
keine Kommentare


Warriors of A Knightly Nation  >>>>>>>>>>>>Geburtstag<<<<<<<<<<<<<<<
Tom WaKn Black Devil alias Darknezz hat schon wieder Geburtstag [wasn cheater]
Auf jeden Fall wünschen wir dir alle gute! Sauf viel und mach ne fette fette Party wink



images/news-pics/31_1410878103.jpg
Links: n/a
geschrieben von [WaKn]dukatenprinz - 16.09.2014 - 16:29
keine Kommentare


Flight Simulator X  [WaKn]Air Force Skins Online
Die [WaKn] Air Force stellt ihre Skins ab sofort öffentlich zur Verfügung. Die Downloads finden Sie in unserem Downloadbereich. Derzeit sind folgende vier Flugzeugtypen vorhanden:


A-10A Thunderbolt II:
F-14A Tomcat:
http://www.wakn.ch/images/downloads/A-10Asmall.jpg
http://www.wakn.ch/images/downloads/F14asmall.jpg


F/A-18C Hornet:
P-51D Mustang:
http://www.wakn.ch/images/downloads/FA18Csmall.jpg
http://www.wakn.ch/images/downloads/P-51Dsmall.jpg


Weitere Skins folgen in kürze. Viel Spass!
Links: n/a
geschrieben von [WaKn]Darknezz - 14.09.2014 - 16:05
[3] Kommentare, letzter von [WaKn]N3mesis - 18.11.2014 - 15:28


Herr der Ringe Online  Der Herr der Ringe Online: Update 15 verbessert das Musiksystem
Eines der beliebtesten Features in Der Herr der Ringe Online war schon immer das Musiksystem. Dies erlaubt Spielern, zu einem Instrument zu greifen und es per Keyboard zu spielen. Das nächste Update soll die Instrumente noch besser machen.

Einer der Producer von Der Herr der Ringe Online hat im offiziellen Forum einen Thread eröffnet, welcher die Verbesserungen ankündigt. Intern wurde besprochen, wie man das System überarbeiten und seine Probleme beheben könnte. "Dieses System hat solch einen positiven Einfluss auf das Spiel und, wichtiger noch, es ist lange überfällig für etwas Zuwendung von den Entwicklern. Ich gebe zu, dass es einer meiner Lieblingsbeschäftigungen ist, bei den Fässern vor dem Tänzelnden Pony herumzuhängen und Bon Yr Aur Stomp zu spielen."

Dementsprechend werden in Update 15 alle existierenden Musikinstrumente verbessert und Elemente wie Klang, Lautstärke und Tonhöhe angepasst. In der Zukunft möchten die Entwickler außerdem gerne neue Instrumente wie einen Bass und eine Serpentine einführen, weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass sie die deren Implementierung nicht versprechen können. Sollten die neuen Instrumente ins Spiel kommen, werden diese ausdrücklich nach ABC-System funktionieren.
Links: • Quelle:buffed.de
geschrieben von [WaKn]dukatenprinz - 29.08.2014 - 15:10


Game News  EA Access und die traurige Geschichte über die Zukunft der Paywall
"Guten Tag, ich würde gerne ein Auto kaufen."
"Sehr gut. Ich kann ihnen unser neues Kombi Modell empfehlen."
"Das klingt gut. Das würde ich mir gerne einmal ansehen."
"Oh, es ist noch nicht da, aber sie können es teilweise jetzt schon bezahlen und wir liefern es ihnen erst später."
"Was? Warum sollte ich das denn tun?"
"Wenn sie das Auto jetzt vorbestellen, bekommen Sie die linke Fahrertür kostenlos dazu. Und ein exklusives Duftbäumchen nur für Vorbesteller."
"Bitte was? Was heißt hier kostenlos?"
"Wenn Sie das Auto am Tag des Erscheinens ohne Vorbestellung kaufen, können Sie die Fahrertür in einem Monat später dazu kaufen."
"Das ist doch verrückt! Warum sollte ich ein Auto kaufen, was ich es weder Probe fahren noch mir vorher anschauen kann?"[
"Wenn Sie einmal Probefahren wollen, können Sie sich in unseren Autoclub einschreiben. Nur 5 Euro den Monat oder 30 Euro das Jahr und Sie können alle unsere Autos vorher einmal antesten."
"Nein, nein, nein. Ich will doch einfach nur ein Auto haben mit allem drum und dran."
"Dann kaufen Sie unseren Halbjahres-Pass. Bezahlen Sie im Voraus und wir bauen ihnen nachträglich mehr Inhalt in ihr Auto."
"Mehr Inhalt?"
"Ja, vielleicht eine Klimaanlage oder ein Getränkehalter, je nachdem was wir entscheiden, was Sie in ihrem Auto brauchen."
"Das ist alles im Auto gar nicht erst drin? Warum zur Hölle sollte ich mir das antun?"
"Weil es günstiger ist als wenn Sie das alles einzeln kaufen."
"Aber ich will selbst entscheiden, was ich davon brauche. Warum kann ich nicht einfach wie früher ein vollständiges Auto haben? Eines mit Radio?"
"Das Radio ist schon drin verbaut."
"An. Naja, wenigstens etwas."
"Die Benutzung des Radios müssen Sie kostenpflichtig freischalten lassen."
"AAAAAAAHHHHHHH!!"



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Zugegen, dieses kleine fiktive Verkäufergespräch geht an jeder Realität vorbei, zumindest wenn es um das Thema Automobile geht. Wenn wir uns jedoch die Videospielindustrie ansehen, dann wird dieser merkwürdige Verkäufer weniger realitätsfremd, sondern eine Analogie für die Tripple A-Publisher wie EA, Ubisoft, Capcom und Activision. Die Welt das Gamings funktioniert heute anders. Das Kaufen eines Spiels war früher noch der vollständige Vertragsabschluss zwischen Gamer und Publisher. Geld ausgetauscht, Zugang zum vollen Spiel erworben. Heute haben Schlagworte wie DLC, Mikrotransaktionen und Season Pass unser Verständnis von Videospielen weitgehend verändert. Was müssen wir alles machen, um ein Spiel in seiner Gesamtheit tatsächlich vollständig zu erhalten? Nicht wenige verkaufen einem bestimmte DLCs als "kostenlosen Inhalt", wenn man vorher sich auf eine Vorbestellung festlegt, ob es nun eine weitere Waffe ist, eine weitere Quest oder andere Inhalte, die ohne Frage auch Teil des Hauptspiels hätten sein können. Der Season Pass verlangt blindes Vertrauen von Spielern, gibt ihnen nachträgliche Inhaltserweiterungen, falls sie jetzt schon ihr Geld ausgeben und Resultate später erwarten. Und dies gilt nur dafür, falls es sich hier tatsächlich um "nachträgliche Inhalte" handelt und nicht um fein verpackte Teile eben jenes Videospiels, welche vorher rausgeschnitten und in Scheiben zurück an die Spielermeute verkauft wird. Inhalte, vorsorglich vorher den Spielen abgeschröpft und dann als Bonus angepriesen, an jene verschenkt die gewillt sind im Vertrauen vorher Spiele zu kaufen, bevor sie überhaupt final sind, günstiger zusammengepackt für Kunden, die bereit sind im Vertrauen alle Zusatzinhalte auf einmal zu erwerben oder schlichtweg als zusätzliche und neue Inhalte verkauft an alle, die bereit sind mehr zu zahlen für ein Produkt, dass sie zum Vollpreis bereits erworben haben.

Das klingt düster, aber zahlreiche Beispiele belegen, dass es sich hier nicht ausschließlich um Pessimismus handelt, sondern auch um Realität. Wir leben in einer Videospielindustrie, in der es Realität ist, dass Capcom spielbare Figuren auf die Disc von Street Fighter X Tekken packt, sie aber erst per Bezahlung als sogenanntes "DLC" freischalten lässt. Wir haben erlebt wie EA gegen Kleingeld Upgrades und Munition in Dead Space 3 anbietet oder wie wir in Gears of War 3 bunte Skins für Waffen bezahlen dürfen. In Tales of Vesperia kaufen wir von Namco Bandai Level-Ups für die Charaktere, in Castlevania: Harmony of Despair blechen wir für Soundtrack aus den klassischen Spielen, in Godfather tauschen wir Echtgeld gegen virtuelles. Von den ganzen Free-to-Play Titeln mit ihren Kostenfallen mal ganz zu schweigen. An diesen Stand der Dinge sind wir bereits gewohnt, insofern ist dies nichts Neues, doch nun stellte EA vor kurzem eine neue Idee vor: Abomodelle für Publisher, damit wir unbegrenzt Zugang zu ihren Spielen haben, günstiger und fairer. Aber ist dies tatsächlich der Fall? Nach all dem Verlangen der Publisher von vorheriger Bezahlung von Inhalten, von blindem Vertrauen der Spieler und offenen Geldbörsen für Inhalte, die es früher bereits kostenlos im Spiel gab, ist da EAs Abo-Methode die neue Spitze des Eisbergs oder das Ende einer Ära von immer schlimmer werdenden Modellen mehr Geld aus einem einzigen Spiel zu schöpfen?

Oberflächlich betrachtet scheint EA Access auf der Xbox One ein wahrlich faires Angebot zu sein. Hier ist der Deal: 5 Euro im Monat oder 30 Euro im Jahr und schon erhält man vollen Zugang zu einer Auswahl beliebter EA-Titel. Den Anfang macht Madden NFL 25, Fifa 14, Battlefield 4 und Peggle 2. Später wird dies natürlich noch erweitert, nach und nach mit Titeln, die sich sonst nicht mehr so stark im Handel verkaufen. Aber hey, 5 Euro für eine große Auswahl von Titeln ist keine schlechte Idee, selbst wenn die frei zugänglichen Spiele alle etwas älter sind. Dazu gibt es noch 10% Rabatt auf digitale Käufe von neuen EA-Titeln, was ebenfalls gut und gerne die 5 Euro Monatskosten rechtfertigt. Als dritter Verkaufsgrund führt EA an, dass man bestimmte Titel schon vor allen anderen anspielen kann. Richtig, Demos, welche früher kostenlos waren, sind nun hinter einer Paywall verschwunden. Aber das ist nicht das eigentliche Haar in der Suppe für ein Service, der im ersten Moment gar nicht so übel klingt.

Befremdlicher ist eigentlich der Aspekt, was dies für die Zukunft von Videospielen bedeutet. Publisher haben immer wieder gezeigt, dass sie bereit sind uns Serviceleistungen und Inhalte vorzuenthalten und uns unter angeblichen Vorteilen als neu zu verkaufen. Der eine mag die 30 Euro Kosten im Monat noch verkraften, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man zugleich noch eine Xbox Live Gold-Mitgliedschaft besitzt, die benötigt wird, um die Titel auf der Xbox One online zu spielen. Das wären weitere 50 Euro, wodurch man schon min. 80 Euro im Jahr im Voraus für Serviceleistungen, Rabatte, Demos und Zugang zu diversen Spielen bezahlt. Wer ein großer Videospieler ist und zugleich auch PlayStation Plus besitzt, kommt dabei sogar auf 130 Euro. Das ist im aktuellen Zustand eventuell noch nicht so tragisch, immerhin mag man einwerfen, dass dies alles auf freiwilliger Basis des Spielers stattfindet, trotzdem kann man nicht von der Hand weisen, dass viele vorher offenkundige Gratisleistungen auf einmal hinter einer Abo-Mauer gesetzt werden. Sowohl die Xbox als auch die PlayStation verlangen für das Online-Spiel Geld, aber auch Demos wie Madden NFL 15 oder P.T. gibt es nicht mehr für Spieler, die kein Teil dieser Mitgliedschaft sind. Sony, Microsoft und EA setzten selbstverständlich alles daran, dass der Gegenwert eines Abos gerechtfertigt ist, in etwa indem uns Sony jeden Monat den Zugang zu Spielen ermöglicht, Rabatte verteilt oder Demos zu Spielen veröffentlicht, etwas was Xbox nun ebenfalls macht, indem man pro Monat alte Spiele verschenkt. Ja, EA Access ist offensichtlich nach diesem Modell entworfen worden, mit dem Unterschied natürlich, dass EA kein Plattformhalter ist, sondern Publisher von Multiplattform-Titeln. Das eigene Abo-System wurde von Sony abgelehnt und für Nintendo gar nicht erst in Betracht gezogen, daher ist es derzeit eine reine Xbox One-Serviceleistung. Doch was passiert, wenn EA mit seinem eigenen Abonnement erfolgreich ist? Was ist, wenn es sich finanziell lohnt Spielern eine jährliche Mitgliedschaft zu verkaufen? Die Antwort ist einfach: Andere Publisher werden nachziehen. Vorne an der Spitze stünde natürlich Ubisoft, bei denen es mehr als verwunderlich wäre, wenn sie nicht in den nächsten Jahren mit einem ähnlichen Konzept daher kommen, um den Spieler um eine Mitgliedschaft bei "UbiPlay" zu bitten oder wie auch immer ihre Version von EA Access dann heißen wird. 30 Euro das Jahr und ihr kriegt 10% Rabatt auf das neue Assassin?s Creed: Cold War, eine spielbare Demo für Far Cry 5, Zugang zu Rayman Legends, Watch Dogs und The Division. Ist diese Zukunftsvorstellung so abwegig? Nein. Aber es kommt noch besser.

Wir sprechen hier von einer Zukunft, in der jeder Publisher versucht Videospieler eine lukrative Mitgliedschaft anzudrehen. Doch welcher Spieler bezahlt 50 Euro für Xbox Live, 50 Euro für PlayStation Plus, 30 Euro für EA Access, 30 Euro für UbiPlay, 35 Euro für Activision Direct, 15 Euro für CapCompanion und 20 Euro für Bandai Supreme oder für sonstigen Schnickschnack diverser Firmen, sodass das Publisher Abo-Modell sich zum neuen Season Pass durchsetzt? Vielleicht werden es auch nicht unzählige Mitgliedschaften von allen Publishern geben, aber besonders EA, Ubisoft und Activision sind vermutlich die besten Kandidaten, die dies durchweg umsetzen wollen würden, besonders da der letzterer sich mit Call of Duty Elite bereits daran versuchte. Die Sache ist natürlich, dass nicht jeder Spieler die Möglichkeit haben wird sich allen diesen Mitgliedschaften anzuschließen, was schlussendlich dazu führt, dass jeder Publisher versucht sein Abo mehrwertiger dastehen zu lassen als das der Konkurrenz. Und hier kommt dann das Problem ins Spiel. Was machen Publisher heute bereits, um uns Season Pass und Vorbestellungen schmackhafter aussehen zu lassen? Wenn schon Inhalte von Videospielen abgezogen werden, um sie als ?Bonus? für Vorbesteller anzubieten, warum dann nicht auch bestimmte Inhalte nur seinen zahlenden Mitgliedern "schenken"? Du hast ein Abonnement bei Activision, daher hast du exklusiven Zugang zum neuen Zombie-Modus in Call of Duty: Amazing Warfare, während Ubisoft nicht nur ihre Demos hinter Paywalls verschließt, sondern auch zusätzliche Quest-Reihen in Assassin?s Creed: Rebellion ihren Mitgliedern als Bonus dazu gibt. Ab welchem Punkt können wir Videospiele nicht mehr vollständig spielen, solange wir nicht eines dieser Abos abgeschlossen haben? Was passiert mit unseren Spielen, wenn wir alle Anforderungen erfüllen müssen, um ein Ganzes wieder zusammen zu kaufen? So bestellen wir es vor, damit wir die "Bonus"-Mission mit einer exklusiven Pumpgun erhalten, eventuell in der First Day-Edition mit einem extra eingefärbten Roboterhelfer, dann natürlich in einer Mitgliedschaft des Publishers, damit wir die letzte Charakterklasse "geschenkt" bekommen, zusätzlich bezahlen wir noch den Plattformhalter, damit wir auch den Online-Modus nutzen können und zuletzt kaufen wir den Season Pass zum Spiel gleich mit dazu, damit wir auch die nachher ausgelieferten 5 Maps für nur 10 statt 15 Euro erhalten.

Horrorvorstellung? Dieser Punkt ist heute ja schon erreicht, da wir viele Serviceleistungen auf PlayStation 4 und Xbox One ohne Monats- oder Jahresbeitrag gar nicht nutzen können, inklusive der eben erwähnten Möglichkeit gekaufte Videospiele mit Freunden online zu spielen. In der Form von konkurrierenden Publishern mit ihren eigenen kostenpflichtigen Mitgliedschaften könnte dies nur schlimmer werden und die Vergangenheit zeigt, dass keiner der genannten Verdächtigen Skrupel davor hat, Fairness für Profit fallen zu lassen. Warum sonst zwingt EA seiner Steam-Kundschaft Origin auf, auch wenn keiner dies überhaupt haben will? Warum auch sonst haben wir bei jedem Publisher ein Mitgliedskonto eröffnen müssen, um ihre Spiele überhaupt spielen zu können? Wie viel braucht es, um diesem Konto einen Monatsbetrag hinzu zu fügen? Manche mögen dies als paranoide Vorstellung eines Pessimisten betrachten, doch vor die Wahl gestellt, ob Publisher ihre Kunden mit Respekt behandeln oder ihre Wünsche missachten in Erwartung an höhere Geldeinnahmen, wie oft kommt es da tatsächlich vor, dass man sich für die erste Variante entscheidet? Es ist völlig irrelevant ob sich ein Publisher mit seinen Methoden unbeliebt macht, solang der Geldfluss stimmt und das hat EA bisher oft genug bewiesen, ob es sich nun um das SimCity-"Always-On"-Desaster oder Dead Spaces Mikrotransaktionen handelt. Unterm Strich geht es bei einem Abonnement um ein gewisses Vertrauen, welches man seinem Vertragspartner entgegen bringt, damit man das Gefühl hat für sein Geld den richtigen Gegenwert zu bekommen. Vertrauen, welches in diesem Text immer wieder erwähnt wurde, ist aber in einer Industrie fehl am Platz, in der es Gang und Gebe ist in E3-Präsentationen sich die Grafik von den vorgestellten Videospielen zu erlügen, Vorhandene Inhalte auf Discs als Extras zu verkaufen, Demos und Serviceleistungen hinter Paywalls zu verstecken oder generell sich neue Methoden ausdenkt, um Kunden mehrfach für das gleiche Produkt in die Tasche greifen zu lassen. Wohin führt uns das Ganze?

Alles hat mehr als eine Seite. Natürlich steht man als Kunde auf der Seite des Zahlenden, während Entwicklerfirmen hohe Geldbeträge jonglieren, sich immer wieder neu ausrichten müssen und alles dafür tun, damit sie finanziell gesichert bleiben, besonders in Zeiten, wo der Flop eines riesigen Videospielprojekts so hohe Kosten verursachen kann, dass Studios dicht machen müssen. DLCs und Mikrotransaktionen sind dabei häufig verlässliche Geldquellen, um mehr aus einem einzigen Produkt zu schöpfen und somit auf der sicheren Seite zu sein. Es herrscht kein Mangel an Verständnis, warum sich Publisher so verhalten wie sie es tun. Außerdem darf natürlich nicht vergessen werden, dass es für alle Negativbeispiele auch wirklich großartige DLC-Erweiterungen für grandiose Spiele gibt, die neue Nebengeschichten erzählen, die Spielwelt erweitern oder generell sich wie neue Kampagnen anfühlen, anstatt wie versteckter Inhalt des Hauptspiels. Viele Kunden sind sehr zufrieden mit PlayStation Plus, sehen den Mehrwert durch all die monatlich neuen verschenkten Spiele als mehr als gerechtfertigt für ihr monatliches Geld, selbst wenn der Online-Modus mittlerweile auch hinter die Paywall gefallen ist. Ein Vorbild, welches EA sicher gleich kommen will. Doch die Sache ist eher die, dass es an der Kundschaft liegt die Industrie zu gestalten. Und wer sich die anfänglichen DRM-Einschränkungen, Always-On-Aspekte und Kinect-Zwang der Xbox One anschaut, weiß, dass Kunden die Macht haben die Dinge zu ändern, sogar so weit, dass Microsoft seine Konsole so umgestaltet, bis es ein Produkt wird, was die Gamer schlussendlich haben wollen. Die gemalte Zukunftsaussicht ist nicht unrealistisch, aber vermeidbar, solange man skeptisch und argwöhnisch bleibt. Publisher sind Verkäufer, also werden sie immer locken wollen, Angebote machen, die auf den ersten Blick fair und vorteilhaft aussehen, solange man jedenfalls nicht weiter denkt oder hinter die Fassade blickt. Solange wir uns irgendwann daran gewöhnt haben für etwas zu bezahlen, was früher eine Selbstverständlichkeit war, dann kann man immer einen Schritt weiter gehen. So eine Zukunftsaussicht passiert nicht plötzlich, sondern schleichend über zunehmende Akzeptanz solcher Praktiken, erst im Kleinen, dann im Großen. Also noch eimal die Frage: Wohin führt uns das Ganze? Vermutlich ist es besser, wenn man die Frage selbst beantwortet, sobald man sich entschieden hat wie man selbst die Zukunft der Industrie gestalten will. Denn wie immer gilt auch hier, dass der Kunde am Ende mit seiner Investition seine Stimme abgibt. Auch wenn das manchmal heißt, weiter mit dem Fahrrad zu fahren, anstatt sich das neue Auto vorzubestellen.
Links: • consolewars.de
geschrieben von [WaKn]dukatenprinz - 20.08.2014 - 19:24
[1] Kommentar, letzter von [WaKn]dukatenprinz - 20.08.2014 - 19:34


Team - Herr der Ringe: Online  Gratisprobe der Woche
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Links: n/a
geschrieben von [WaKn]dukatenprinz - 30.07.2014 - 17:35